Zahlreiche Studien benennen das Talentmanagement als eine der wichtigsten aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Personalarbeit, um kurz- und mittelfristig dem Fachkräftemangel vorzubeugen und langfristig Wettbewerbsvorteile zu erzielen. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Personalmanager (BPM) hatten wir von der Ferihan Steiner Consulting unlängst das Vergnügen, den höchst motivierten Teilnehmern das Thema Junior Talentmanagement näher zu bringen.

Zu Beginn steht dabei die Frage im Raum:

Was verstehen wir eigentlich unter Talentmanagement?

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Für diesen Begriff gibt es trotz massenhafter Literatur noch keine klare und eindeutige Definition. Die Frage ist daher nicht so einfach zu beantworten. Aber woran liegt das? Begriffe wie Employer Branding oder Talentmanagement – und es gibt noch jede Menge mehr – klingen höchst wissenschaftlich, sind es zu meist aber nicht. Denn die Wissenschaft verfolgt den Zweck, etwas genau zu erklären. Diese Begrifflichkeiten verschleiern jedoch eher den Kern der Sache. Sie entspringen einer Managementsprache, die darauf abzielt dem eigenen Handeln ein höchst Maß an Format zu zusprechen.

Die Art der Herangehensweise

Die Herangehensweise an das Talentmanagement an sich ist dabei immer noch geprägt durch die geschmacklose und unpassende Rhetorik des „War for Talents“ gepaart mit einer auf Wissenschaft getrimmte Managementsprache. Ich bin der Meinung, Arbeit sollte nichts mit Krieg zu tun haben, und grade in diesen unruhigen Zeiten ist dieser Vergleich völlig deplatziert. Zudem geht es im Talentmanagement in erster Linie um Menschen. Und wer fühlt sich wohl dabei als Ressource (= RohSTOFF) bezeichnet oder auf rein materialistische Art und Weise gemanagt zu werden?!

Legt man den Fokus beim Talentmanagemet nun wirklich auf den Menschen, ergibt sich gleich die nächste Frage:

Wer oder was ist Talent? Und wie finde ich es?

Selbst wenn hierfür prinzipiell klarere Definitionen vorliegen, fällt die individuelle Erklärung für das eigene Unternehmen auch hier nicht leicht. Die jeweilige Bedarfslage und die Unternehmenskultur sind entscheidend!

Und so wurden Fragen über Fragen erörtert. Fazit: Am Ende eines aktionsreichen Tages, dass Talentmanagement insbesondere im Umgang mit der Generation Y oder auch zukünftig mit der Generation Z den Fokus auf die Person richten muss, um effektiv einem Fachkräftemangel vorbeugen zu können.

Mehrere Generationen – unterschiedliche Bedürfnisse

Die Bedürfnisse dieser Generationen unterscheiden sich so eklatant von denen der vorherigen Generationen, dass das Vorgehen für ein wirksames Talentmanagement einer individuellen Strategie bedarf. Wofür? Um authentisch und gleichzeitig attraktiv zu sein. Zwei Aspekte, die eine Notwendigkeit in der Zusammenarbeit mit diesen beiden Generationen darstellen. Während das allgemeine Talentmanagement sich vermehrt auf Fachkräfte, die bereits im Unternehmen sind, konzentriert und diese langfristig binden möchte. Beugt ein effektives Junior Talentmanagement bereits ab dem Zeitpunkt der Ausbildung einem Fachkräftemangel im Unternehmen vor und sorgt durch die hohe Vernetzung der jüngeren Generationen zeitgleich für ein positives Arbeitgeberimage.

Gerne arbeite ich mit Ihnen an Ihrem wirksamen und individuellen Talentmanagement!

Herzliche Grüße aus Solingen,
Ihre Ferihan Steiner

(Bildquelle: «The Talent In Neon!!!» by maryalena via flickr, CC BY-SA 2.0 – no changes | keine Änderungen)

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