Artikel in der Blogreihe zur Führung der Generation Y.

In dieser Reihe erfahren Sie, welche Erwartungen die Generation Y hat, 
welchen Einfluss sie auf Unternehmen im Wandel hat und wie diese Generation durch transformationale Führung und Servant Leadership geführt werden kann. 
Heute im fünften Teil: Die Rolle des Ausbilders – und worauf Sie bei der Führung achten müssen.

Leadership 2.0!

Die Artikel in der Serie:

  1. Erwartungen der Generation Y an die Arbeitgeber
  2. Transformationale Führung
  3. Umsetzung in der Praxis
  4. Vom Manager zum Leader
  5. Worauf in der Führung geachtet werden muss: Die Rolle des Ausbilders
  6. Die Kompetenzen der Führungskraft als Servant Leader

Heute also, worauf Sie in der Führung achten müssen.

  • Feedback geben

Durch ihr Kommunikationsverhalten ist die Generation Y gewohnt, ein schnelles und direktes Feedback zu erhalten. Daher sollten die Führungskräfte – neben der jährlichen formalen Mitarbeiterbeurteilung – Wert darauf legen, nach Erfüllen einer übertragenen Aufgabe Feedback zu geben.

  • Vergütung neu regeln

Bei der Vergütung legt diese Generation Wert darauf, variable Vergütungsanteile in Freizeit umwandeln zu können. Damit steigt die Herausforderung für Unternehmen, die Entlohnungssysteme flexibler zu gestalten. Jedoch bleibt das Einkommen ein wesentlicher Motivator. Dies gilt gerade in Bezug auf die Transparenz hinsichtlich einer leistungsgerechten und fairen Entlohnungspolitik.

  • Persönliche Entwicklungschancen bieten

flickr_Makia-Minich_Day-077-Photo-365-GlassesPersönliche Entwicklungschancen haben für diese Generation einen höheren Stellenwert als bei vorherigen Generationen. Entsprechend erwartet sie von ihren Arbeitgebern, dass umfassende Möglichkeiten zur Weiterbildung einen systematischen Karrierepfad innerhalb des Unternehmens ebnen.

  • Neue Lernkonzepte berücksichtigen

Zu beachten ist an dieser Stelle, dass das Lernverhalten der Generation Y ebenfalls Veränderungen unterliegt. Insbesondere aufgrund der Technikaffinität hat sich der Lernstil stark verändert. Zu nennen sind internetgestützte Lernformen, E-Learning, Game-Based-Learning sowie Mobile Learning.

  • Veränderte Ausstattung der Arbeitsplätze

Für die Umsetzung solch moderner Lernkonzepte ist eine entsprechende Ausstattung des Arbeitsplatzes unabdinglich. Moderne Internet- und Kommunikationstechnologien sollen das Lernen und Arbeiten begleiten. Dieser Aspekt ist auch für die zukünftige Personalbeschaffung essenziell, da das Internet sowohl für die Generation Y als auch für zukünftige Generationen der Informationskanal mit der höchsten Priorität ist.

  • Arbeitsplatznahes Lernen fördern

Insbesondere für die betriebliche Ausbildung ist zu erkennen, dass das arbeitsplatznahe Lernen zurückkehrt. Dies gilt es mit Methoden zu unterstützen, um die Effizienz zu gewährleisten. Denkbare Methoden wären Formen von Gruppen- oder Teamarbeit, die den nötigen Freiraum für kreatives und selbstständiges Arbeiten und Lernen gewähren. Zeitgleich wird man so dem Bedürfnis nach Gemeinschaftsgefühl gerecht, das gleichermaßen gefördert wird.

  • Strategisches Talentmanagement einrichten

Aufgrund ihrer veränderten Wertvorstellung neigt die Generation Y zum verstärkten Individualismus, der sich zum Teil auch in einer gewissen Undifferenziertheit auszeichnet. Dem eigenen Anspruch an Weiterentwicklung sollte von Unternehmensseite daher neben einer gezielten Bedarfsanalyse auch eine Eignungsprüfung erfolgen. So kann sichergestellt werden, dass Mitarbeiter entsprechend ihrer Qualifikation und Motivation gefördert werden. An dieser Stelle empfiehlt sich die Einführung eines strategischen Talentmanagements, welches solche Entscheidungen unterstützt und vorbereitet.

  • Rolle des Ausbilders neu definieren

Die Auszubildenden sollen verstärkt Eigeninitiative und Kreativität zeigen. Dadurch verändert sich die Rolle des Ausbilders: Es zeigt sich eine neue Rolle als Moderator, Berater und Coach.

Die Autoren: Ferihan Steiner ist erfahrene Beraterin, Trainerin und Coach in der strategischen Personal- und Organisationsentwicklung. Sie ist Führungsexpertin, Vortragsrednerin, Dozentin und Lehrbeauftragte an der Europäischen Fachhochschule Köln. Ihre Expertise umfasst die Themen Führungskräfte- und Teamentwicklung, Talentmanagement, die Begleitung sowie das Coaching in Veränderungsprozessen.

Dr. Marco Felten hat erfolgreich eine Controllingabteilung im Bereich Produktmanagement bei HDI aufgebaut. Er ist Experte in der Zusammensetzung von Teams und Einheiten zur strategischen Unternehmensentwicklung, für das Management von Projekten zur Prozessoptimierung und Organisationsentwicklung im Bereich Betrieb und Schaden sowie der Industrialisierung und Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft.

(Bildquelle: «Day 077 – Photo365 – Glasses» by Makia Minich via flickr, CC BY-SA 2.0, no changes – keine Änderungen)

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